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Impressum: Jörg Foerster Hildburghäuser Str. 26
98646 Weitersroda

 

Das Gästebuch hat 241 Beiträge am 19.10.2021 um 17:32:16
Von: Prinz Chaos II.
Am: 12.06.2012 um 01:36:59
Eintrag: 206
Heiko - abgesehen davon, dass Du von Kreuzberg und Berlin offensichtlich keinerlei Ahnung hast (die Mieten in Kreuzberg steigend rasant, das Viertel ist auf dem Weg zu einem Schickimicki-Stadtteil. Und über brennende Autos wird in der Berliner Presse ständig und mit großer Empörung berichtet!) - geht es hier um eine konkrete Situation in einem konkreten Dorf und nicht um Berlin oder Wolkenkuckucksheim.
Mir ist auch grundsätzlich völlig egal, aus welcher Gesinnung heraus im Schloss Fensterscheiben eingeschmissen und Überfälle geplant werden und andere kriminelle Aktionen laufen. Ich will, dass das endlich aufhört - und ich garantiere Dir, dass die, die damit nicht aufhören wollen oder können, einen hohen Preis dafür bezahlen werden. Denn diese Gruppe restlos durchgeknallter Schlossgegner, um die es hier geht, hat inzwischen ein kriminelles Niveau erreicht, das wirklich nur noch ein Ortschaftsrat verharmlosen kann, der auch glaubt, im Jugendzimmer sei "jeden Abend ab 22:00 Uhr Pumpe" (O-Ton Placht, selten so gelacht).
Davon abgesehen, steht es natürlich auch jedermann und jederfrau frei, die Scheuklappen festzuschrauben und rechtsextreme Tendenzen rund um die fragliche Gruppierung zu bestreiten, die jeder denkende, sehende und lesende Mensch problemlos als solche erkennen könnte. Man kann aber vielleicht auch mal die Augen aufmachen und hinschauen, was hier eigentlich abgeht.

der prinz
Von: Heiko Bernardy
Am: 11.06.2012 um 19:25:36
Eintrag: 205
Liebe Leute,
jetzt werde ich schon zum Chatter, obwohl mir diese Internetkommunikation noch etwas suspekt ist. Um die verletzten Gemüter zu verstehen, sollte man sich vielleicht einmal folgende Situation vorstellen:
Ich, Otto Normalo und treuer CDU-Wähler, ziehe nach Berlin - sagen wir mal vorzugsweise ins traute Kreuzberg. Einmal vierteljählich klirren irgendwo im Haus die Fensterscheiben, vielleicht weil ich Spießer Gardinen vor den Fenstern habe.
Ich fahre prinzipiell nur Jahreswagen, denn pünktlich zum 01.Mai wird es bei den alljährlichen Krawallen und Straßenschlachten von Linkschaoten abgefackelt.
Nun kommt das Paradoxe - kein Schwein würde auch nur eine Zeile über mein Problem veröffentlichen, ich kann ja auch nix konkret nachweisen. Verdammt noch mal, hätten nicht die Rechten mein Auto abfackeln können? Dann wären mir das Medieninteresse und die verdiente Opferrolle sicher gewesen. Man würde ein Spendenkonto einrichten und bundesweit Solidarität bezeugen. Nachweisen könnte ich zwar immer noch nix, aber das wäre in diesem Fall auch nicht notwendig.
Ich möchte einfach mal sagen, die "Rechte Tour" ist wie Gleitgel für die Presse.
Wir haben in Weitersroda aber weder Links- noch Rechtsextremisten, vielleicht werden die aber nun "gezüchtet".
Von: Markus Ermert
Am: 11.06.2012 um 18:24:39
Eintrag: 204
@Ortsteilrat
„Wenn Herr Kirner, wie kürzlich in einem Interview, meint, dass er lieber außerhalb der Reihe tanzt, dann möge er es tun, wir Bürger von Weitersroda tanzen gerne in einer Reihe, denn wir sind eine Gemeinschaft.“
Eine tolerant gesonnene Gemeinschaft lässt jeden tanzen, wie er will, solange er andere nicht stört. Und, wenn ich das richtig sehe, ist auch Herr Kirner Bürger von Weitersroda. Die Gepflogenheit, einzelne Mitglieder nur deshalb aus der Gemeinschaft zu verstoßen, weil ihr Verhalten oder ihr Charakter nicht der Mehrheitskultur entspricht, läuft in der Geschichte nicht unter dem Namen „Demokratie“.

@ Heiko Bernardy
„ich erinnere daran, daß die Ursache für die jetzige Stimmung diese unsägliche Medienkampagne ist“
Die Ursachen sind die zwischenmenschlichen Probleme zwischen Herrn Kirner und einigen Dorfbewohnern sowie die (von einigen verharmlosten) Drohungen gegen ihn. Dass über letztere berichtet wird, ist für seriöse Medien selbstverständlich.

Fakten bleiben Fakten: Der unsägliche Aufruf in der Facebook-Gruppe. Der hiesige (mit Recht gelöschte) Gästebuch-Eintrag "Das Märchen vom kleinen Dorf". Das Wahlergebnis der rechtsextremen NPD bei der Landtagswahl 2009 in Weitersroda: 18 Stimmen oder 12,7 Prozent (thüringenweit: 4,5 Prozent). All das muss weder mit der (möglicherweise berechtigten) Kritik an Herrn Kirner noch den (nicht akzeptablen) Tiraden und Übergriffen gegen ihn und seine Paradiesvögel zu tun haben. Aber es ist töricht, es zu leugnen oder als Dumme-Jungen-Aktionen zu verharmlosen.

Ich wünschte, der hier ebenfalls gepostete Vorschlag einer Mediation würde tatsächlich umgesetzt. Aber ist das wirklich gewollt? Dass in einem 300-Einwohner-Ort Konfliktgespräche nur über Medien oder Internet-Gästebücher möglich sind, möchte ich nicht glauben.
Von: Gudrun Koball
Am: 11.06.2012 um 08:52:16
Eintrag: 203
Der Prinz (oder wie auch immer Ihr ihn am liebsten anredet) hat Fehler eingeräumt.
Vielleicht noch nicht genug, aber er hat.
Im Gegenzug wär's doch schön, wenn das von ein paar anderen Leuten in vergleichbarer Weise jetzt auch mal käme, anstatt sich immer wieder für alles und jedes zu rechtfertigen.
Was Facebook betrifft - ich hab ja den Screenshot gesehen und kenne ähnliche Fälle - da ist leider nichts zu beschönigen und wegzudiskutieren - solange das volljährige Leute sind, ist bereits so ein Aufruf stafbar! Und wenns als "Dummer-Jungen-Streich" einzuordnen gewesen wäre, hätte die Polizei gewiss nicht über vier Tage hinweg so viel Anwesenheit gezeigt - die haben ja schließlich auch Profis bei den Ermittlungen am Start, und hätten dem Prinzen bestimmt auch gesagt, wenn er das nur Gespenster sieht.
Hat es z.B. im Ortschftsrat schonmal eine Aussprache mit den Leuten gegeben, die diese Postings getätigt haben?
Wann werden die sich mal, hier oder auf Facebook, vielleicht für den Blödsinn, den sie da angerichtet haben, entschuldigen und erklären, was sie sich dabei gedacht haben?
Von: Prinz Chaos II.
Am: 11.06.2012 um 08:52:01
Eintrag: 202
Hi Jörg! Nein, nein. Ich spiele darauf an, dass das Wort n a z i - also, wenn man es zusammenschreibt, gesperrt ist. Eventuell handelt es sich um eine automatische Einstellung.
Und Heiko: wenn Dir das Kneipenthema auf den Keks geht - mir auch - dann lass halt auch selber mal das Nachkarten sein - und übernimm mal Deinen eigenen Teil der Verantwortung dafür, dass dieses Projekt gescheitert ist.